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Das Krummhorn
engl. cromorne, crumhorn
Aufbau
- Gruppe: Holzblasinstrument
- Doppelrohrblattinstrument
- gehört zu den Windkapsel-Instrumenten
- wurde in mehreren Größen gebaut
- enges, zylindrisches, nur am Ende leicht konisch gebohrtes Rohr
- unteres Ende hakenförmig aufgebogen (sieht aus wie ein Regenschirm ;-))
- 6-8 vorderständige Grifflöcher und ein hinterständiges Daumenloch, sowie 1-2 Stimmlöcher
Spielweise
- der Spieler hat keinen direkten Einfluß auf das Rohrblatt
eine differenzierte Artikulation ist unmöglich
- die Höhe der einzelnen Töne hängt vom Fingersatz, vom Rohrblatt (Breite,
Länge, Stärke) und vor allem vom Atemdruck des Spielers ab
- der Spieler kann durch Atemdruck den Ton im Rahmen einer Quinte verändern und die Intonation vor allem
von chromatischen Tönen korrigieren, da diese durch Halbdeckung der Grifflöcher
und Gabelgriffe nicht sauber zu erreichen sind
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Entstehung
- typisches Renaissance-Instrument
- entstanden im 15. Jh., gebräuchlich bis zum 17. Jh.
Klang
- Tonumfang: None (das Krummhorn kann nicht überblasen werden)
- leise, nicht weitreichend
- gleichmäßig, in den Höhen leicht näselnd, in den Tiefen dumpf und etwas hohl
Seite erstellt: 2000/2001, letzte Änderung: 20.07.2002
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